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Im täglichen Zusammenleben geschehen viele urkomische Dinge zum Lachen – viel zu schade, um sie nicht aufzuschreiben!
Hier unsere stets aktuelle Sammlung:
Wolle oder was? Mai 2008
Die Kinder und ich beim Abendessen auf dem sommerlichen Balkon. Ich erzähle den beiden, dass gleich noch eine Kundin kommt, deren Mann Arzt ist. Yannik fragt: “Was für’n Arzt ist der denn, Chirurg?” Ich sage: “Ja, genau! Der ist Hand-Chirurg.” Darauf grinst er: “Och nö, das ist ja langweilig, Hand-Chirurg. Wenn ich Chirurg wär’, würd’ ich nur Frauen machen”. “ACH SO,” feixe ich, “da sieht man’s mal wieder. Wahrscheinlich Brustvergrößerungen oder was stellst DU dir vor?!” Yannik überlegt kurz. Dann mit ernstem Gesicht: “Mama, was kommt da eigentlich rein? Wolle?”
Nicht jugendfrei März 2008
Mittags im Kosmetik-Institut. Ich habe den totalen Endstress. Die Kundin ist zwar schon weg, dafür jedoch kommt der jüngste Sohn nach Hause, stürzt im Schweinsgalopp die Treppe runter und begrüßt mich wild. “Hallo Mama! Ich hab ne 1 in Deu-heuuuutsch!!!” - “Na super”, sage ich halbherzig. In meinem Kopf ein Riesen-Durcheinander. Die Wäsche noch anschmeißen, das Ec-cash-Gerät mit nach oben nehmen, die Sachen für das Schmink-Seminar im Kurheim zusammenpacken, noch was einkaufen, das Mittagessen, die Hausaufgaben - wie nur soll das alles bis 16 Uhr erledigt sein?!? “Ätsch-bätsch - ver-aa-haaarscht!!!”, feixt Dari. Ich rolle mit den Augen, kneife den Mund zusammen, nehme alle benötigten Sachen auf den Arm und eile im Laufschritt durch den Kellerflur. Dari mir voraus - schon die Treppe hoch. “Mama, ich hab gleich gesehen, dass du nicht gut drauf bist,” meint er. “Haste schlechten Sex gehabt?!?!”
Nur zur Info: Darian ist 9 Jahre alt. Ich musste tief durchschnaufen und schimpfte los: “Woher hast du denn solche blöden Sprüche? Und überhaupt, sowas sagt man nicht zu SEINER MUTTER!!!” Dari behauptete tagelang steif und fest *lol*, er habe sich den Spruch selbst ausgedacht. Später stellte sich heraus, dass er das in dem Film “Keinohrhasen” mit Til Schweiger aufgeschnappt hatte - was mich allerdings ein wenig beruhigte ;-) *kicher*...
Dinosaurier April 2007
a) DARIAN Unser großes Thema ist schon seit Wochen das Leben, Wirken und (Aus-)Sterben der Dinosaurier. Die muss man ja auch zeitlich erst mal EINORDNEN können! Daher Daris neugierige Frage an mich: “Mama, als Opa klein war, gab’s da noch Dinosaurier?”
b) YANNIK Wir besuchen den Dino-Park in Münchehagen, in der Nähe vom Steinhuder Meer. Dort gibt es eine riesige Glashalle über einem Areal, in dem man echte Dino-Fußspuren gefunden hat! Wir staunen über die großen Abdrücke im versteinerten Lehm und Yannik sinniert: “Wieso ist wohl das Glasdach nicht kaputt gegangen, als die hier durchgelaufen sind?” Nachdem wir alle vor Lachen prusten mussten, legte er Wert auf die Feststellung, dass er nur einen Witz machen wollte. Hm - glauben wirs ihm mal....;)
Nur Idioten! März 2007
Nach dem Abendessen haben alle gute Laune. Wir flachsen herum, alle veräppeln mich nach Strich und Faden und wuseln durcheinander. Ich rufe gewollt entnervt: “Hier hat man’s auch NUR mit Idioten zu tun!” Darauf kommt Yannik um die Ecke: “Hast du gerufen, Mama??!?!?”
Keine Lust Ende August 2006
Anwesende: Asti, Lefti, Yannik, Darian und – in tragender Rolle – Bounty
Ort: Balkon – an einem schönen Sommerabend
Situation: Es ist schön warm an diesem Abend und wir nehmen die letzte Mahlzeit des Tages zusammen auf dem Balkon ein. Seit geraumer Zeit beobachten wir ein Reh, das mitten auf dem Acker steht und grast. Immer wieder schaut es zu uns herüber, rührt sich aber nicht von der Stelle. Yannik meint: „Ob das Reh unseren Hund wohl gar nicht sieht? Das müsste doch eigentlich Angst haben“. Hm. Wir essen weiter. Als das Reh nach 10 Min. immer noch penetrant an Ort und Stelle steht, hat irgendjemand die Idee, einmal zu jaulen, wie ein Hund, damit es wegrennt. Plötzlich jaulen alle durcheinander lauthals durch den schönen Abendhimmel! Aber nein, das Reh mustert uns wie gehabt interessiert und stiefelt höchstens mal ein paar Schritt weiter zu einem ergiebigeren Fressplatz. Lefti will es jetzt wissen. Er schaltet sein Handy ein und löst einen Klingelton aus, der sich wie eine Polizeisirene anhört. Da unser Bounty das nicht vertragen kann, beginnt er tatsächlich ein schauriges Wolfsgeheul. Das Reh – dreht sich müde um und stelzt mümmelnd 2 m weiter über den Acker. Uninteressant unsere Show. Wir geben auf und kümmern uns resigniert um den Rest unseres Abendessens. So – 15 min später ist es Zeit für die Kinder, sich bettfertig zu machen.
„Guck mal!“, ruft Darian und zeigt auf den leeren Acker. „Das Reh ist weg! Das hatte keinen Bock mehr!“
Familienverwirrung Anfang August 2006
Anwesende: Lefti, Yannik, Darian. Ort: Wohnung
Situation: Telefon klingelt, Darian ist, wie immer, Erster am Hörer. Er meldet sich mit Vor- und Zunamen und wird eine ganze Weile von der Anruferin beschäftigt. Es ist, wie sich später herausstellt, die Tierärztin, die unseren Bounty in Behandlung hatte. Die anderen beiden warten schon ungeduldig, wer denn da wohl so lange mit dem Dari spricht….“Ja…..“, „Bounty!....“, „Mhmmm,……“, „Nööööö, Mama ist nicht da……“, -hören sie ihn sagen. Dann fragt die gute Frau ihn offenbar, ob denn noch jemand anders zuhause sei, mit dem sie sprechen könne. Darian pflanzt sich vor Lefti auf. „Ja, Lefti!“ sagt er. Die Tierärztin fragt daraufhin: „Wer ist denn Lefti?!??“ – daraufhin überlegt er kurz, guckt Lefti verschmitzt grinsend mit seinen blau-grünen Augen an und meint dann „PAPA!“. Schnell gibt er Lefti den Hörer in die Hand und zieht Leine. Lefti meldet sich und die Tierärztin lacht: „Hihihi, Sie haben da ja ein lustiges Töchterchen!!!“
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